Friedland – Geographie und Demographie

Gepostet von am Okt 29, 2010 in Friedland | Keine Kommentare

Im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern liegt das kleine Städtchen Friedland. Es handelt sich um eine Kleinstadt an der Datze im Landkreis Mecklenburg-Strelitz. Der kleine Fluss sowie viele andere kleine Gewässer bieten für den Tourismus gute Möglichkeiten.

Attraktive Freizeitangebote

Seit mehr als fünfzehn Jahren wird der Landkreis Mecklenburg-Strelitz mit Fördermitteln unterstützt. Unter anderem fließen Gelder in die ländliche Entwicklung. Auch in Zukunft werden Projekte durchgeführt, die die Lebensqualität im ländlichen Raum verbessern sollen. Bei einer Arbeitslosenquote von mehr als zwölf Prozent wandern immer mehr Einheimische ab. Die Gemeinde und Vereine in diesem Landkreis sind bemüht, den Menschen Arbeit und darüber hinaus auch attraktive Freizeitangebote anbieten zu können, auch kulturelle Highlights sollen nicht zu kurz kommen. So fand beispielsweise zum siebten Mal der Kultur-Herbst am Tollensee statt. Touristische Unternehmen im Landkreis waren aufgerufen, sich mit eigenen Veranstaltungen am Kultur-Herbst zu beteiligen. Das Friedländer Walltorfest ist ebenfalls ein fester Bestandteil der öffentlichen Arbeit. Die Feuerwehr rückt regelmäßig mit ihren Fahrzeugen an und lädt die Kinder zum Mitfahren ein. Im Volkshausgarten wurden und werden Attraktionen für die ganze Familie angeboten. Dank von Sponsoren und ehrenamtlichen Helfern kann dieses Fest stattfinden.

Unberührte Natur

Die unberührte Natur lockt mittlerweile immer mehr Urlauber in diese Region. Im östlichen Friedland breitet sich die so genannte Friedländer Große Wiese aus. Dieses Gebiet ist ein großes Niederungsmoor, dass Teil des Naturparks am Stettiner Haff darstellt. Mit dem Fahrrad rund um die Große Wiese dient nicht nur der körperlichen Erholung oder dem Kennenlernen der Natur, auch Tier- und Naturbeobachtungen sind immer wieder reizvoll. Urlauber die an der Geschichte dieser Region interessiert sind haben die Möglichkeit, sich von den Anfängen bis zum heutigen Tage über die Entwicklung zu informieren.
Nach dem zweiten Weltkrieg wurde die Wiese der vollen volkswirtschaftlichen Nutzung zugeführt. Es wurde ein moderner Bullenmastbetrieb errichtet. Heute heißt es, dass kultivierte Moore der Umwelt schaden. Sie geben zuviel Kohlendioxid an die Atmosphäre ab. Sie übersteigen die jährliche Emission, die allein schon vom Straßenverkehr produziert wird. Mecklenburg-Vorpommern verfügt über die meisten Moorgebiete. Ein nur sehr geringer Teil wird nicht entwässert. Das Gebiet bietet zwar besonderen Lebensraum für die Tier- und Pflanzenwelt, jedoch sind schon viele Flächen nicht mehr gewinnbringend nutzbar. Für die Zukunft wird deshalb nach neuen Möglichkeiten gesucht.

Industrielle Ansiedlungen

Industrielle Ansiedlungen sind seit jeher in den weiten Heidelandschaften sehr spärlich. Das wirtschaftliche Hauptaugenmerk liegt daher vor allem auf der Landwirtschaft. Mit dem Trend zur Nutzung von regenerativen Energien ergeben sich für diese Region allerdings neue Möglichkeiten. Im gesamten Landkreis entstanden mehr als eintausend Windparks. Das wirtschaftliche Rückrat des Landes ist neben den verschiedenen Reedereien und Werften der Tourismus. Dieser Zweig konnte in den letzten Jahren einen starken Zuwachs verzeichnen. Dies ist von hoher existenzieller Bedeutung für diese Region. Immer mehr Bundesbürger verbringen ihre Urlaubstage in der herrlichen Natur Mecklenburg-Vorpommerns. Die Seenplatte oder die zahlreichen Naturschutzgebiete bieten landschaftliche Schönheiten der ganz besonderen Art. Zudem sind eine ganze Reihe von historischen Sehenswürdigkeiten und altertümlichen Gedenkstätten zu entdecken. Mit kulturellen Highlights werden zusätzlich Besucher angelockt. Ein Aufenthalt in Friedland und Umgebung kann zu einem unvergesslichen Erlebnis werden. Auch aus wirtschaftlicher Sicht bietet Freidland gute Voraussetzungen. Die Gründung von Franchise Filialen ist ohne weiteres möglich und bietet eine gute Einnahmequelle.

Foto: Paul Wander – Fotolia.com

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